HOP226
3 Buchstaben - 1 Zahl - 1 Ziel: Triathlon fürs Hospiz Pirmasens

Geschafft...

Die letzten Tage vor dem Wettkampf waren so stressig, dass ich den Countdown nur noch auf Facebook aktualisiert habe, aber hier nicht. Sorry! Vielleicht hat mir das aber auch Glück gebracht. Der Langdistanz-Triathlon lief deutlich besser als ich zuvor gehofft hatte. Meinen sportlichen Lebenstraum habe ich mir erfüllt. Die Challenge Roth habe ich gefinisht. Nach 12:47 Stunden und einem Tag voller Emotionen  war ich im Ziel. So einmalig die Stimmung, vor allem beim Zieleinlauf im vollbesetzten Stadion, auch war - an meinem Entschluss hat sich nichts geändert. Mein erster Langdistanz-Triathlon bleibt auch der letzte! 3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und 42,195 Kilometer laufen erfordern ein hartes, diszipliniertes Training und das über viele Monate hinweg. Jedes Jahr kann und will ich das nicht leisten - also, keine Wiederholungsgefahr!

Danke für das viele Daumendrücken! Die große Menge an Nachrichten, die mich direkt nach meinem Zieleinlauf erreicht hat und bis heute noch erreicht, war  bzw. ist  beeindruckend und überwältigend.

Stolz bin ich, dass so viele von Euch HOP 226 gut finden und meine Idee von einem Benefiz-Triathlon so großzügig unterstützen. Ich will dem Hospiz in Pirmasens einen möglichst hohen Betrag übergeben. Das Spendenkonto bleibt deshalb noch bis mindestens Ende Juli geöffnet. Wer also noch ein HOP 226-Unterstützer werden will..., klickt in der Menüleiste auf "Wie macht man mit" und spendet für die gute Sache.

 

 

Noch drei Tage...

In Roth sind Sportler gern gesehen, vor allem Triathleten. In oder an fast jedem Geschäft hängt ein Transparent, das die Triathleten willkommen heißt. Und es sind nicht nur Floskeln. Die Leute hier freuen sich über uns Sportler. Klar, durch die Challenge kommt viel Geld in die Region Roth. Aber die Leute sind auch wirklich sehr freundlich und hilfsbereit - von Stinkstiefeln bisher keine Spur. Hoffentlich bleibt's so! Heute hab ich meine Startunterlagen abgeholt. Morgen geht es an die letzten Vorbereitungen: Startnummern an Rad und Helm anbringen, die Beutel mit Bekleidung, Schuhen und Verpflegung für die zwei Wechselzonen richten und ganz nebenbei hoffen, dass es etwas kühler wird. Die Hitze macht mir Sorgen. Das Schlendern über die Expo heute war so anstrengend wie eine fordernde Trainingseinheit.

 

 

Noch vier Tage...

Vor der Abfahrt nach Roth hatte ich erfreulichen Besuch. Der Südwestrundfunk (SWR) ist auf HOP 226 aufmerksam geworden und berichtet darüber. SWR-Mitarbeiterin Sarah Korz kam nach Pirmasens, um mich zu meinem Benefiz-Triathlon zugunsten des Hospiz in Pirmasens zu interviewen. Ganz nebenbei zeigte ich ihr mit dem Strecktalpark einen der schönsten Flecken in Pirmasens. Die Journalisten-Kollegin war begeistert. Gibt leider (zu) viele Leute, die immer nur die negativen Seiten meiner Heimatstadt suchen und ein verzerrtes Bild von PS veröffentlichen. Wann der Beitrag über HOP 226 im Radio gesendet wird, steht noch nicht genau fest. Sobald ich es weiß, teile ich es hier mit.

In Roth angekommen - es ist warm hier, ach Quatsch: Es ist heiß! Das kann am Sonntag ja eine heftige Hitzeschlacht werden. Dabei laufe ich doch am liebsten, wenn es regnet und nicht so heiß ist....

In der ganzen Gegend hier ist der Triathlon zu spüren und zu sehen - kaum angekommen, kommen mir Gruppen von Radfahrern entgegen. Beim Essen im Ort reichen Gesprächsfetzen, um die Triathleten als solche zu erkennen. Natürlich reicht auch ein Blick. Die meisten Triathleten sind durchtrainiert und das krasse Gegenteil von mopsig und übergewichtig.

Bei mir steigt die Anspannung fast minütlich. Hoffentlich verwandelt sich das in den nächsten Tagen noch in pure Vorfreude. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

 

Der Countdown läuft...

...am nächsten Sonntag ist es so weit. Die Challenge Roth wird gestartet. Ich bin mächtig nervös, aber auch voller Vorfreude. Mein erster Langdistanz-Triathlon als Einzelstarter wird auch gleichzeitig der letzte. Das steht für mich fest, auch wenn mir erfahrene Triathleten breit lächelnd entgegen: Wart mal ab, wir sprechen uns danach nochmal.

Logischerweise will ich bei meinem ersten und einzigen Langdistanz-Triathlon ins Ziel kommen. Eine Selbstverständlichkeit wird das nicht, aber ich gebe alles, um einer der Finisher zu werden.  Ihr alle, die jetzt schon für HOP 226 gespendet habt, motiviert mich mit Eurer Unterstützung für meinen längsten Tag des Jahres.

Es überwältigt mich, dass so viele meine Idee gut finden, Spenden für das Hospiz in Pirmasens zu sammeln. Schon jetzt ist das HOP 226-Spendenkonto deutlich im vierstelligen Bereich und dabei ist mein Benefiz-Triathlon erst nächsten Sonntag.

Also, bitte liebe Leute, tragt euch noch in die Unterstützer-Liste ein und motiviert mich mit zusätzlich. Ihr könnt wählen: Setzt ihr einen Betrag Eurer Wahl pro Wettkampfkilometer aus oder soll es ein Pauschalbetrag sein? Jede Variante ist willkommen und auch jede Spende, egal wie groß oder klein sie ist.

Das Konto ist noch bis Ende Juli offen. Ihr könnt also auch abwarten, wie viele Kilometer ich schaffe. Sollten es weniger als die kompletten 226 werden, liegt es an Euch, ob Ihr "nur" meine tatsächlich zurückgelegten Kilometer zahlt, oder doch mehr, auch wenn ich das Ziel nicht erreicht habe...

Genug jetzt, daran will ich gar nicht denken. Ich winke Euch von der Ziellinie zu.